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Zyklon Bulbul sorgte für heftige Überschwemmungen in Bangladesch Zyklon Bulbul sorgte für heftige Überschwemmungen in Bangladesch  (AFP or licensors)

Zyklon in Bangladesch: Menschen brauchen weiter humanitäre Hilfe

Die vom Zyklon Bulbul in Bangladesch betroffenen Menschen sind dringend auf weitere humanitäre Hilfe angewiesen. Diesen Appell lancierte das „Catholic Relief Service“ (CRS) für Bangladesch, am Dienstag über die katholische Nachrichtenagentur Fides.

Am 9. November hatte ein Zyklon die Küstengebiete von Bangladesch und Indien getroffen und tausende Häuser und eine halbe Million Hektar Ernte beschädigt. Mindestens 34 Personen starben, zwei Millionen Menschen flohen vor den Überschwemmungen.

„Es muss gesagt werden, dass die von der Regierung vorbereiteten Präventionsmaßnahmen Früchte getragen haben", sagte der Leiter der katholischen Hilfsorganisation, Snigdha Chakraborty. „Die meisten Menschen konnten vorbereitete Notunterkünfte betreten und sind außer Lebensgefahr.“ Doch die Notunterkünfte seien nur für kurze Aufenthalte gedacht. „Die Menschen essen Snacks und Brot, weil es in den Unterkünften keine Kochgelegenheiten gibt“, erklärte er.

Dringend werden jetzt Decken, Zelte, Essen und Medikamente benötigt. CRS arbeitet gemeinsam mit der Caritas Bangladesch daran, auch in den schwer erreichbaren Gegenden im Landesinneren zu helfen.

(fides – isc)

19 November 2019, 14:25