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Die irakische Stadt Mossul Die irakische Stadt Mossul  (AFP or licensors)

Irak: UNESCO und VAE stellen christliche Kirchen wieder her

In der irakischen Stadt Mossul werden zwei christliche Kirchen gemeinschaftlich durch die UNESCO und die Vereinigten Arabischen Emirate saniert. Dies vereinbarten UNESCO-Generaldirektorin Audrey Azoulay und Noura Al Kaabi, Ministerin für Kultur und Wissensentwicklung der arabischen Föderation, am Donnerstag.

Saniert werden die syrisch-katholische Al-Tahera-Kirche und die lateinische Al-Saa'a-Kirche. Das Abkommen ist eine Ergänzung der UNESCO-Initiative „Revive the Spirit of Mosul“, deren Ziel es ist, die kulturelle und religiöse Vielfalt der irakischen Stadt wiederherzustellen. Die Kirchen waren während der Besetzung durch die Dschihadisten des sogenannten Islamischen Staat beschädigt worden. Die Unterzeicherinnen der Änderung betonten, die Bauten seien nicht nur als kulturelles Erbe, sondern auch als Zeugnis der Vielfalt wichtig.

UNESCO: 3D-Vorstellung des Projekts „Revive the Spirit of Mosul“

Die von 1859 bis 1862 erbaute Al-Tahera-Kirche erlitt in den letzten Jahren schwere Schäden und ein großer Teil ihrer Arkaden und Außenmauern wurde zerstört. Die Struktur der Al-Saa'a-Kirche wurde während der Besetzung der Stadt durch den IS beschädigt, das dazugehörige Kloster wurde verwüstet und geplündert. Markenzeichen der 1873 fertiggestellten Kirche ist eine im Turm untergebrachte Uhr, ein Geschenk der Kaiserin Eugenie von Frankreich an die dominikanischen Väter von Mossul.

(vatican news – tg)

11 Oktober 2019, 12:52