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Demonstranten treffen auf Polizisten in Quito Demonstranten treffen auf Polizisten in Quito  (AFP or licensors)

Ecuadors Bischöfe rufen erneut zu Dialog auf

Die Kirche in Ecuador hat nach neuerlichen Zusammenstößen zwischen Regierung und indigenen Demonstranten beide Seiten einmal mehr zum Dialog aufgefordert. Die Konfliktparteien müssten sich mit konkreten Vorschlägen, von denen alle Teile des Landes profitieren könnten, an einen Tisch setzen, heißt es in einer am Mittwoch verbreiteten Erklärung der Ecuadorianischen Bischofskonferenz.

Darin solidarisieren sich die Bischöfe zudem mit den Verletzten und den Angehörigen von bei den Demonstrationen ums Leben gekommenen Personen. Sowohl die Kirche als auch die UNO boten zuletzt an, als Vermittler zur Verfügung zu stehen.

Die Bischöfe teilten mit, dass am 8. Oktober am Hauptsitz der Vereinten Nationen in Quito erste Sondierungsgespräche zwischen Regierung und Verantwortlichen des sozialen Sektors geführt worden seien.

Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch forderte die ecuadorianischen Behörden auf, Demonstranten, die für schwerwiegende Gewalttaten verantwortlich sind, ebenso zur Rechenschaft zu ziehen, wie Mitglieder der Sicherheitskräfte, die gewaltsam gegen Demonstranten vorgingen.

(pm/kna – tg)

12 Oktober 2019, 12:06