Cerca

Vatican News
Kraftwerk in Großbritannien Kraftwerk in Großbritannien  (AFP or licensors)

Bischöfe in England: Engagement für nachhaltigen Lebensstil

Katholische Kirchenführer von England und Wales erneuern ihren Einsatz für die Schöpfung. In einer schriftlichen Erklärung fordern sie die Entwicklung einer „christlichen Spiritualität der Ökologie“.

Die Forderung bezieht sich sowohl auf das persönliche, als auch auf das Familienleben. Zudem erörtern die Bischöfe in der Erklärung die Tiefe der ökologischen Krise und die katholische Antwort darauf. Sie laden die katholische Gemeinschaft in England und Wales ein, sich der Herausforderung zu stellen, einen neuen Lebensstil anzunehmen. Papst Franziskus in Laudato Si' zitierend unterstreichen sie die Dringlichkeit der Umweltkrise. Die Erde „schreit jetzt nach uns wegen des Schadens, den wir angerichtet haben. Grund ist unser eigener unverantwortlicher Gebrauch und Missbrauch von jenen Gütern, mit welchen Gott diese Erde ausgestattet hat.“

Laut British Gas Business haben mehr als 4.500 katholische Kirchen und Schulen auf erneuerbares Gas und Strom umgestellt und sind damit einer der größten Verbraucher von grünen Gaszertifikaten in Großbritannien. Die Energiebeschaffungsinitiative der katholischen Kirche, die Gruppe „Interdiocesan Fuel Management (IFM)“, war maßgeblich an der Sicherung des „Green Gas Deals“ beteiligt. Seit über 25 Jahren liefern sie erneuerbare Energien an die Diözesen. 

Mit gutem Beispiel vorangehen

Gab Barbaro, Managing Director von British Gas Business, gratuliert dem IFM und der katholischen Kirche zu ihren Streben, bei erneuerbaren Energien mit gutem Beispiel voranzugehen. „Wir hoffen, dass weitere folgen werden. Dieses Beispiel zeigt, dass es einfacher denn je ist, die CO2-Emissionen unserer öffentlichen und privaten Gebäude zu senken." Ein weiteres Beispiel ist die Abtei Stanbrook. Sie hat den Aspekt der Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt der Planung und des Baus ihres neuen Klosters gestellt. Das Gebäude verbraucht sehr wenig Energie und verfügt über Solarmodule, einen Hackschnitzelkessel, Regenernte, Sedumdächer, nachhaltige Baumaterialien und Energiesparleuchten.

(vatican news – vm)

19 August 2019, 11:58