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Der irakische Präsident Barham Salih lud Papst Franziskus in den Irak ein. Der irakische Präsident Barham Salih lud Papst Franziskus in den Irak ein. 

Irak: Regierung bereitet sich auf möglichen Papstbesuch vor

Die irakische Regierung hat einen Teil der Finanzmittel für einen möglichen Papstbesuch im Jahr 2020 bereitgestellt. Das gab der Minister für Kultur, Tourismus und Altertümer im Satellitenfernsehen bekannt. Insgesamt stellt die Regierung drei Milliarden irakische Dinar zur Verfügung, das entspricht rund 2,4 Millionen Euro.

Das Geld soll in Umbauarbeiten in jenen Städten fließen, die auf der Reiseroute des Papstes liegen könnten. Von Seiten des Vatikans gibt es allerdings noch keine offizielle Bestätigung des Papstbesuches. Bei einer Audienz im Vatikan sagte Papst Franziskus Anfang Juni, er wünsche sich, im kommenden Jahr in den Irak zu reisen.

Daraufhin überreichte der irakische Präsident Barham Salih am 20. Juni ein offizielles Einladungsschreiben an den Bischof von Rom. Er hoffe, dass der Irak durch den Papstbesuch wieder „erleuchtet“ werde, nachdem der Irakkrieg „immenses“ Leiden für die Iraker und vor allem für die Christen gebracht habe. Es wäre das erste Mal, dass ein Papst in den Irak reist. 

(fides/vatican news – vm)

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06. Juli 2019, 14:57