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Präsident Indonesiens, Joko Widodo Präsident Indonesiens, Joko Widodo  (REUTERS)

Indonesischer Präsident: Keine Toleranz für Hass

Der im April wiedergewählte indonesische Präsident Widodo erläuterte zusammen mit seinem Stellvertreter den Entwicklungsplan des Landes für die kommenden Jahre. „Einheit in der Vielfalt“ sei ein wichtiger Wert, auf der die Erholung des Landes basieren soll. Außerdem gebe es null Toleranz gegenüber Hass und Spaltungen.

All diese Werte begründen sich auf der Pancasila, fünf inspirierenden Prinzipien die in Indonesien als Staatsgrundlage dienen. „Ich werde nicht tolerieren, dass sich jemand Pancasila widersetzt“, sagt der Präsident. In der Pancasila heißt es beispielsweise, dass auch die Opposition ihre Ideen um Ausdruck bringen muss. Niemand sollte den Wert „Einheit in der Vielfalt“ infrage stellen. Damit reagiert er besonders auf die Gewalt gegen Christen, Schiiten und Ahmadis in dem Land. Der Präsident versprach, gegen alle vorzugehen, die Hass und Spaltungen auf ethnischer, religiöser und konfessioneller Ebene anstacheln und damit die Harmonie des Landes untergraben. „Jeder ist vor dem Gesetz gleich“, sagt er.

Zu Präsident Widodos Prioritäten gehören zudem die Bekämpfung von Korruption und Bürokratie, die Entwicklung und Unternehmen blockieren. Er möchte die Infrastruktur weiter entwickeln, ethische Werte stärken und mehr Arbeitsplätze schaffen. Seinen Wachstumsplan für Indonesien nennt er „indonesische Vision“.

(asianews – vm)

19 Juli 2019, 12:00