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Kardinal Fernando Filoni Kardinal Fernando Filoni  (ANSA)

Eucharistischer Kongress auf Taiwan: Aufruf zur Missionierung

Der Vorsitzende der Kongregation für die Evangelisierung der Völker hat den vierten Eucharistischen Nationalkongress beendet. In seiner Abschlusspredigt unterstreicht er die Bedeutung der Missionierung auf der Insel, wo die Kirche noch eine „kleine Realität“ sei.

Kardinal Fernando Filoni feierte am Freitag die Abschlussmesse in Chiayi. In seiner Predigt erklärte er das Wort „Kongress“ als „Treffen aller Getauften“ und die Eucharistie als das Sakrament, das uns am meisten „mit dem Leben Jesu verbindet“. Sie sei das große Geschenk, das Jesus uns hinterlassen habe. Es seien die Verkündigung des Evangeliums und die Feier der Eucharistie, aus der die Kirche die Kraft beziehe, Zeugnis zu geben und ihre Mission in der Welt zu erfüllen.

Missionierung ein Muss

Der Gesandte des Papstes erinnert an die Bedeutung der Missionierung auf Taiwan, wo die Kirche trotz vieler Jahre der Evangelisierung und sozialer Initiativen noch eine „kleine Realität“ sei. Evangelisierung betreffe Bischöfe, Priester, Ordensleute, Laien, Familien und auch Kinder. Sie sei keine Option, sondern essenzieller Bestandteil der Kirche.

Unsere heutige Welt brauche „wahre Kommunion“, eine auf Respekt und Verständnis zwischen Völkern und Nationen basierende Brüderlichkeit, die das „Geschenk Gottes an die Menschheit“ sei. Er wünscht der Kirche Taiwans, dass die Überdenkung ihrer Mission, ihr eigenes Zeugnis und ihre Treue zu Christus zum Gemeinwohl der Nation beitragen möge.

(vatican news - ap)

02 März 2019, 14:06