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Südafrika: Erinnerung an "stille Flüchtlingskrisen"

Krieg, Nahrungsmittelengpässe und Klimawandel führen vielerorts zum Exodus. Ein Viertel aller weltweit Vertriebenen findet Zuflucht in Subsahara-Afrika.

Peter-John Pearson, Direktor des katholischen Parlamentsbüros (CPLO) in Kapstadt, hat an die Opfer der "stillen Flüchtlingskrisen" in Ländern wie der Demokratischen Republik Kongo, der Zentralafrikanischen Republik oder dem Südsudan erinnert. Angesichts anderer globaler Migrationsbewegungen in den USA und Europa geraten die vor Krieg, Nahrungsmittelengpässen und den Auswirkungen des Klimawandels Fliehenden des afrikanischen Kontinents in den Schatten, so Pearson.

Menschlichkeit auf dem Prüfstand

Ein Viertel der knapp 69 Millionen Vertriebenen weltweit, die meisten aus Afghanistan, Syrien und dem Südsudan, finde in Subsahara-Afrika Zuflucht, vor allem in Uganda und Kenia. Die Migration sei eine Prüfung für die "Qualität unserer Menschlichkeit" und das UN-Migrationspaket: „eines der wenigen Zeichen der Hoffnung“.

(kap - ap)
 

07 März 2019, 14:57