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Ankunft in Rom-Fiumicino: der humanitäre Korridor für Flüchtlinge Ankunft in Rom-Fiumicino: der humanitäre Korridor für Flüchtlinge 

Italien: Weitere Flüchtlinge kommen über humanitären Korridor der Ökumene

In Italien reisen am Donnerstag weitere 54 Flüchtlinge aus Syrien über den humanitären Korridor ein, den die katholische Gemeinschaft Sant'Egidio mit der evangelischen Kirche und den Waldensern ins Leben gerufen hat.

Die Menschen kommen mit dem Flugzeug aus dem Libanon an, teilte Sant'Egidio mit. Damit erhöht sich die Zahl der Flüchtlinge, die auf diesem Weg nach Italien kommen, auf mehr als 2.000. Die Menschen finden in verschiedenen Regionen Italiens Aufnahme. Vor Ort kümmern sich Freiwillige in Verbänden, Pfarreien und Gemeinschaften um sie. Das Programm sieht einen sofort beginnenden Weg der Integration vor, Erwachsene erhalten Sprachunterricht, die Kinder gehen zur Schule.

Das italienische Innenministerium sowie das Außenamt unterstützen die ökumenische Initiative. Sie finanziert sich zur Gänze über die kirchlichen Einheiten, die sie 2016 ins Leben gerufen haben. Sant'Egidio zufolge hat das Modell des humanitären Korridors inzwischen in anderen Ländern wie Frankreich, Belgien und Andorra Nachahmung gefunden. Seit Februar 2016 seien auf diesem Weg etwa 2.500 schutzbedürftige Menschen legal und sicher nach Europa gelangt.

(vatican news – gs)

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26. März 2019, 10:30