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Ukraine: Papst regelt Zukunft für Bistum, das auch Krim umfasst

Stanislav Szyrokoradiuk (62), bislang Bischof von Charkiv-Saporoschje, ist am Samstag zum Koadjutor der römisch-katholischen Diözese Odessa-Simferopol in der Südostukraine ernannt worden. Bischofssitz des Gebiets ist Odessa; die Diözese umfasst aber auch die 2014 von Russland annektierte Krim-Halbinsel.

Beobachter gehen davon aus, dass Szyrokoradiuk den bisherigen Leiter der Diözese, Bronislaw Bernacki (74), nach dessen Rücktritt ablösen soll. Mit der Ernennung zum Koadjutor ist das Recht auf Nachfolge verbunden.

Bischöfe müssen dem Papst zum Erreichen der Altersgrenze von 75 Jahren ihren Rücktritt anbieten. Bernacki ist seit Ende Dezember 2018 auch Vorsitzender der römisch-katholischen Bischofskonferenz in der Ukraine.

Der 1956 in Kornachovka geborene Szyrokoradiuk war zur Priesterausbildung ab 1980 im lettischen Riga. In dieser Zeit trat er dem Franziskanerorden bei. 1984 wurde er zum Priester geweiht, 1995 erhielt er die Bischofsweihe. Von 1996 bis 2016 war er Nationaldirektor von „Caritas-Spes“ in der Ukraine. Seit 2014 stand er an der Spitze der Diözese Charkiv-Saporoschje.

(kap - mg)

02 Februar 2019, 14:10