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Auch Angelina Jolie setzt sich für die Rohingya ein - Foto vom 5. Februar 2019 Auch Angelina Jolie setzt sich für die Rohingya ein - Foto vom 5. Februar 2019  (ANSA)

Bischöfe: Umgehende diplomatische Lösung für Rohingya nötig

Der Verband asiatischer Bischofskonferenzen (FABC) fordert ein sofortiges entschlossenes Eingreifen mit Blick auf die Krise der aus Myanmar nach Bangladesch geflohenen Rohingya. Eine Delegation von 40 Vertretern der katholischen Kirche aus elf Ländern Asiens besuchte kürzlich die Rohingya-Flüchtlingslager in Bangladesch in Cox's Bazar im Bezirk Chattogram.

„Die internationale Gemeinschaft ist aufgerufen, mit einer Stimme zu sprechen, um den Rohingya-Flüchtlingen zu helfen und eine Lösung für diese Krise zu finden", sagte Bischof Allwyn D'Silva, Weihbischof der Erzdiözese Bombay und Exekutivsekretär des Büros für menschliche Entwicklung und Klimawandel in der FABC.

Spirituelle Einheit mit dem Papst

In geistlicher Einheit mit Papst Franziskus, der im Dezember 2017 mit Vertretern der Rohingya-Gemeinschaft zusammengetroffen war, zeigten sich die Bischöfe tief bewegt von ihren Geschichten: Mit Papst Franziskus betonten sie, dass die „Gegenwart Gottes heute auch Rohingya“ genannt werde.

Die Kirchenmänner begrüßten auch die großzügige und professionelle Unterstützung der katholischen Kirche in Bangladesch für die Rohingya-Flüchtlinge mit Unterstützung des internationalen Netzwerks der Caritas sowie anderer religiöser Organisationen, UNO-Einrichtungen und NGOs.

(fides - ck)

 

18 Februar 2019, 13:51