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Er muss trotz Shutdown weiter arbeiten: Präsident Trump Er muss trotz Shutdown weiter arbeiten: Präsident Trump  (ANSA)

USA: Bischöfe fordern Ende des „Shutdown“

Die Bischofskonferenz fordert Präsident Donald Trump und die Demokratische Partei dazu auf, sich um ein schnelles Ende des „Shutdown“ zu bemühen. Der teilweise Stillstand von Bundesregierung und -verwaltung ist der längste, den es bisher in den USA gab.

„Politische Führer müssen sich angesichts der wirtschaftlichen Schwierigkeiten, in denen viele Familien stecken, um eine Kompromisslösung bemühen.“ Das schreiben Kardinal Daniel DiNardo und Bischof Joe Vasquez; der Erstgenannte leitet die US-Bischofskonferenz, der Zweitgenannte die Bischofskommission für Migration.

Hauptgrund des Armdrückens zwischen Trump und der neuen demokratischen Mehrheit im Kongress ist Trumps Forderung nach einer Mauer an der Grenze zu Mexiko, die Migranten aus dem Süden abblocken soll. Die Demokraten wollen dafür keine Mittel im Bundeshaushalt bereitstellen.

Werben für neues Einwanderungsrecht

Die Bischöfe erinnern daran, dass der „Shutdown“ viele Dienstleistungen einfriert, auf die Familien und Bedürftige dringend angewiesen sind. Außerdem werben sie einmal mehr für eine Reform im Einwanderungsrecht. Es gehe da um „Dauerlösungen“. Dazu gehörten „Grenzsicherheit“, aber auch „Schutz für gefährdete, unbegleitete Kinder und Asylsuchende“ und ein „klar definierter Weg zur Staatsbürgerschaft“.

Die Bischöfe seien dazu bereit, „mit dem Weißen Haus und dem Kongress zusammenzuarbeiten“ und ein Einwanderungsrecht zu erstellen, das „mitfühlender“ ist, Amerika aber gleichzeitig „sicher macht“.

(vatican news – sk)
 

22 Januar 2019, 12:02