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Vatican News
Christmette in Bethlehem Christmette in Bethlehem  (ANSA)

Heiliges Land: Ab Samstag 19. Internationales Bischofstreffen

Das Internationale Bischofstreffen im Heiligen Land wird auch in diesem Jahr stattfinden, vom 12. bis zum 17. Januar. „Christen in Israel: Herausforderungen und Möglichkeiten“, lautet das Leitthema des diesjährigen Treffens. Von Seiten der Deutschen Bischofskonferenz wird der Trierer Bischof Stephan Ackerman an den Beratungen teilnehmen.

Siebzehn Bischöfe aus aller Welt werden sich vor Ort mit den Herausforderungen und Chancen der palästinensischer und israelischer Christen auseinandersetzen, berichtet die Irische Bischofskonferenz auf ihrer Homepage. Die jährlich stattfindenden Bischofstreffen zielten darauf ab, die Verbundenheit der Weltkirche mit den Christen im Heiligen Land zum Ausdruck zu bringen und internationale Aufmerksamkeit für die Situation der Kirchen in der Region herzustellen. Darüber hinaus sollten Möglichkeiten der Verständigung zwischen Israelis und Palästinensern ausgelotet werden, betonte die Deutsche Bischofskonferenz in ihrer Ankündigung des Treffens.

Dreh-und Angelpunkt der diesjährigen Zusammenkunft ist die Hafenstadt Haifa. Die Bischofsdelegation wird dort christliche Krankenhäuser, Schulen und Dörfer besuchen und an interreligiösen Begegnungen teilnehmen. Unter anderem ist auch ein Gespräch mit dem Erzbischof des Lateinisches Patriarchat von Jerusalem, Pierbattista Pizzaballa, vorgesehen. Außerdem soll eine gemeinsame Messe im palästischen Zababdeh stattfinden.

Der Bischof von Raphoe, Alan McGuckian SJ, der neben einem weiteren irischen Bischof an der Reise teilnehmen wird, hob mit Blick auf die schwierige Situation der Christen in Palästina und Israel die Wichtigkeit eines derartigen Treffens hervor: „Christen sind sowohl in Palästina als auch Israel eine Minderheit. In den letzten Jahren ist zudem ein kontinuierlicher Rückgang der dortigen christlichen Bevölkerung erkennbar. Es ist somit unsere Pflicht und gleichzeitig ein Privileg, ihnen solidarisch beizustehen und gemeinsam den Ursachen dieser besorgniserregenden Entwicklungen auf den Grund zu gehen. Unsere Präsenz zeigt, dass wir uns als Brüder und Schwestern mit ihnen verbunden fühlen.“

(pm/kna – rl)

11 Januar 2019, 16:45