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 Versammlung der Bischofskonferenz der Vereinigten Staaten Versammlung der Bischofskonferenz der Vereinigten Staaten  (AFP or licensors)

USA: Vier Millionen US-Dollar für Hilfsprojekte in Europa

Der Unterausschuss der Bischofskonferenz der Vereinigten Staaten will vier Millionen US-Dollar in Hilfsprojekte in Mittel- und Osteuropa investieren. Mit dem Geld sollen 143 Projekte finanziert werden.

Dies beschloss die Bischofskonferenz am Dienstag bei einem Treffen in Baltimore. Zu den geförderten Projekten gehört die Unterstützung für alleinerziehende Mütter in Armenien, der Bau eines Rehabilitationszentrum in Georgien für Kinder und Menschen mit Behinderung und finanzielle Unterstützung für junge Menschen aus Lettland. Zudem soll ein Seminar in ukrainischen Hauptstadt Kiew bei der Entwicklung unterstützt werden. Außerdem sollen die päpstlichen Enzykliken ins Ukrainische übersetzt und einfacher zugänglich gemacht werden.

„Unsere Unterstützung für die Katholiken Mittel- und Osteuropas und der ehemaligen Sowjetunion hilft beim Wiederaufbau und der Wiederherstellung des Glaubens. Gerade dort, wo die Menschen weiterhin die Auswirkungen des jahrzehntelangen Kommunismus und der Unterdrückung spüren“, erklärte Paul D. Etienne, Erzbischof von Anchorage in Alaska.

Der Unterausschuss der US-Bischofskonferenz für die Kirche in Mittel- und Osteuropa finanziert aktuell Projekte in 28 Ländern, um die pastorale Kapazität und Kirche an diesen Orten auszubauen. Die gesammelten Gelder werden zur Unterstützung von Seminaren, Jugenddiensten, Sozialdienstprogrammen, Pastoralzentren, Kirchenbau und -erneuerung sowie katholischen Kommunikationsprojekten verwendet. Auch Stipendien werden aus dem Fond gespeist.

Jährlich wird in alle Bistümern in der USA am Aschermittwoch für diese Projekte Geld gesammelt. Der Unterausschuss für die Unterstützung der Kirche in Mittel- und Osteuropa entscheidet dann, welche Projekte mit dem Geld unterstützt werden sollen.

(vatican news - hs)

13 Dezember 2018, 11:37