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Arabische Emirate Arabische Emirate  (AFP or licensors)

Arabische Emirate: Weltgipfel der Toleranz

Am 15. Und 16. November fand das erste Welttreffen zum Thema Toleranz statt. Über 1.000 religiöse und politische Persönlichkeiten unterschiedlicher Konfessionen waren anwesend. Das Ziel des des war es, Abu Dhabi zur Hauptstadt des „gemeinsamen Lebens“ zu machen.

Ziel der Vereinigten Arabischen Emirate ist die Förderung eines toleranten Islams und einer nach außen offenen Gesellschaft. Seit vielen Jahren streben die Emirate bereits dieses Projekt an. An der Veranstaltung nahmen über 1.000 Menschen teil – darunter politische und religiöse Führer sowie Experten aus aller Welt.

Die Emirate gehören zu den wenigen Nationen im Nahen Osten, die stabil sind. Daher sprechen sich seit einigen Jahren die politischen Führer des Land dafür aus, ihr Gesellschaftsmodell zu exportieren. Dieses stehe für religiöse und kulturelle Vielfalt und basiere auf einem gemäßigten Islam. Im Jahr 2016 förderte Abu Dhabi ein Ministerium für Toleranz. Zudem wurde das International Institute of Tolerance (IIT) gegründet.

Neben dem Wunsch, „die Emirate zur Hauptstadt der Toleranz und des gemeinsamen Lebens zu machen", sei es das Hauptziel , den Islam näher an den Westen heranzuführen: "In den Emiraten - sagt er - leben über 200 verschiedene Nationalitäten in Harmonie. Die Kultur der Vielfalt ist die beste Waffe der Prävention gegen Radikalismus". Dies sagte Premierminister Sheikh Mohammad ben Rached al- Maktoum  zu Beginn des zweitägigen Treffens.

Man wolle die Kulturen näher zusammenzubringen und einen Dialog zwischen Religionen und Zivilisation schaffen. Zudem erinnerte der Präsident des Parlaments Amal al-Qobeissi an die Grundwerte der Nation und an die Ideen des Gründervaters Sheikh Zayed. Früher "half er Nicht-Muslimen", indem er betonte, dass "es keine Unterschiede gibt", und er ordnete persönlich "den Bau von drei Kirchen im Jahr 1974" an.

(asianews - hs)

Korrektur: Wir hatten in der Überschrift zuvor fälschlicherweise von Saudi-Arabien geschrieben. Wir bitten um Nachsicht für den Fehler!

 

19 November 2018, 15:43