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Bischof Oscar Vicente Ojea, Vorsitzender der argentinischen Bischofskonferenz Bischof Oscar Vicente Ojea, Vorsitzender der argentinischen Bischofskonferenz  (AFP or licensors)

Argentinien: Kirche will auf staatliche Zuschüsse verzichten

Die katholische Kirche Argentiniens will schrittweise auf staatliche Zuschüsse verzichten. Das beschlossen die Bischöfe des lateinamerikanischen Landes am Freitag (Ortszeit) bei ihrer Vollversammlung.

Es werde eine spezielle Kommission eingerichtet, deren Aufgabe es sei, alternative Formen der Finanzierung zu erarbeiten. Diese sollten auf der „Solidarität der Gemeinden und der Gläubigen“ basieren, hieß es in einer Mitteilung der Argentinischen Bischofskonferenz.

Derzeit bekommt die katholische Kirche in Argentinien jährlich staatliche Zuweisungen in Höhe von rund 130 Millionen Pesos (etwa 3 Millionen Euro). Dies macht gerade einmal 7 Prozent des Budgets aus, über das die Bischöfe verfügen. Das Verhältnis zwischen dem argentinischen Staat und der Kirche war zuletzt wegen der restriktiven Sparpolitik der Regierung von Präsident Mauricio Macri sowie ausbleibender Erfolgen in der Armutsbekämpfung stark angespannt.

(vatican news -mg)

10 November 2018, 13:56