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Kinder im Krieg: unermessliches Leid Kinder im Krieg: unermessliches Leid  (AFP or licensors)

Syrien: Unicef-Appell für die Kinder von Idlib

Das Leid der Kinder in Syrien nimmt kein Ende. Und nun wächst auch noch die Sorge um einen möglichen Angriff syrischer Regierungstruppen auf die Rebellenhochburg Idlib. Sollte dies der Fall sein, stehe 1 Million Kindern ein „humanitärer Alptraum“ bevor, so die Warnung des Kinderhilfswerks Unicef.

In der Provinz Idlib leben drei Millionen Menschen, ein Drittel davon unschuldige Kinder. Laut Unicef-Daten könnten in den nächsten Tagen über 800.000 Menschen aus diesem Gebiet fliehen. Menschen, von denen viele traumatisiert sind, bereits massive militärische Angriffe auf Orte wie Aleppo, Homs und Ost-Ghouta erlebt haben. Erschwerend kommt noch hinzu, dass es in der Nähe kein geeignetes Gebiet gibt, wo Menschen evakuiert werden könnten. Was bevorsteht, ist ein wahrer Exodus mit grausamen Folgen für die Zivilbevölkerung.
 

Die Kinder zahlen den höchsten Preis

 

Wer hier den höchsten Preis bezahlt, seien wieder einmal die Kinder, so Unicef-Sprecher Andrea Iacomini: Kinder eines Krieges, den sie nicht gewollt haben, für den sie nicht verantwortlich sein können und sollten. Dem könne man nicht einfach wieder nur tatenlos zusehen, die Kinder müssten beschützt werden, so der nachdrückliche Appell von Unicef.

(vatican news - skr)
 

03 September 2018, 14:13