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Kolumbiens neuer Präsident Ivan Duque (l.) bei einem seiner ersten Auftritte Kolumbiens neuer Präsident Ivan Duque (l.) bei einem seiner ersten Auftritte  (ANSA)

Kolumbien: Erneut indigener Aktivist getötet

In Kolumbien ist am Freitag erneut ein indigener Aktivist getötet worden. Wie der Sender W Radio berichtet, handelt es sich bei dem Opfer um einen Vertreter der indigenen Gemeinschaft aus der zentralkolumbianischen Unruheprovinz Cauca.

Unbekannte hatten in der Nähe der Wohnung des Opfers das Feuer auf den Mann eröffnet. Wer hinter dem Attentat steckt, ist bislang unbekannt.

Schon 300 Aktivisten getötet

 

Menschenrechtsorganisationen haben den seit dieser Woche im Amt befindlichen neuen rechtskonservativen Präsidenten Ivan Duque aufgefordert, den Schutz für Menschenrechtsverteidiger und soziale Aktivisten zu erhöhen.

Seit Unterzeichnung des Friedensvertrages mit der linken Guerilla-Organisation FARC Ende 2016 sind in Kolumbien mindestens 300 Aktivisten getötet worden.

(kna – sk)
 

11 August 2018, 11:00