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Proteste von Studenten gegen Präsident Juan Orlando Hernandez Proteste von Studenten gegen Präsident Juan Orlando Hernandez  (AFP or licensors)

Honduras: Nationaler Dialog nach umstrittenen Wahlen

Nach dem umstrittenen Wahlsieg des konservativen Präsidenten Juan Orlando Hernandez beginnt in Honduras ein nationaler Dialog zur Lösung der innenpolitischen Krise.

Der bei der Wahl offiziell unterlegene Linkspolitiker Salvador Nasralla wirft der Wahlbehörde vor, die Ergebnisse der Wahlen im vergangenen Jahr manipuliert zu haben. Der amtierende Präsident Orlando Hernandez hatte vor wenigen Wochen ein Dokument unterzeichnet, in dem er die Vereinbarung zum nationalen Dialog anerkennt.

 

Blutige Proteste gegen Regierung

 

Im Dezember 2017 hatte die staatliche Wahlbehörde Amtsinhaber Juan Orlando Hernandez drei Wochen nach dem Urnengang zum Sieger der Präsidentschaftswahlen erklärt. Der konservative Politiker gewann nach offiziellen Angaben mit 42,95 Prozent vor dem Linkskandidaten Nasralla. Wegen des knappen Vorsprungs von 1,53 Prozent der Stimmen gab es harte Auseinandersetzungen um das Wahlergebnis. Die Opposition wirft der Regierung Wahlbetrug vor, internationale Wahlbeobachter kritisierten Unregelmäßigkeiten bei dem Urnengang. Im Anschluss kam es in Honduras immer wieder zu blutigen Protesten gegen die Regierung.

(kna - bw) 

28 August 2018, 11:53