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Religionsvertreter und Politiker aus aller Welt diskutierten in Washington DC zum Thema Religionsfreiheit Religionsvertreter und Politiker aus aller Welt diskutierten in Washington DC zum Thema Religionsfreiheit   (2018 Getty Images)

USA: Religionsfreiheits-Gipfel veröffentlicht Abschlusserklärung

Die Teilnehmer der internationalen Konferenz zum Thema Religionsfreiheit in Washington DC haben eine Abschlusserklärung veröffentlicht. Die sogenannte Potomac-Erklärung hält fest, dass jeder das Recht hat, seine Religion oder Weltanschauung zu leben. Die Religionsfreiheit müsse verteidigt und beschützt werden.

Das Dokument macht darauf aufmerksam, dass etwa 80 Prozent der Weltbevölkerung ernsthafte Einschränkungen in der Ausübung ihrer Religion erleben. „Verfolgung, Repression und Diskriminierung aufgrund des Glaubens oder des Nicht-Glaubens ist eine tägliche Realität für viele Menschen“, heißt es. Religionsfreiheit sei von zentraler Bedeutung, um Frieden und Stabilität in und zwischen den Nationen zu schaffen.

Der Glaube motiviert

 


Glaube motiviere die Menschen, Frieden, Toleranz und Gerechtigkeit zu fördern, den Armen zu helfen, sich um Kranke zu sorgen. Zehn Punkte unterstreichen in dem Dokument, wie wichtig es sei, das unveräußerliche Recht auf Religionsfreiheit zu schützen. Niemand dürfe gezwungen werden, eine bestimmte Überzeugung zu vertreten und wegen seines Glaubens diskriminiert werden.


Dem folgt ein Sechs-Punkte-Plan, der die internationale Gemeinschaft dazu ermutigen soll, „auf die Bestimmungen des Aktionsplans zurückzugreifen“ , wenn Verstöße und Missbräuche von Religionsfreiheit begangen werden.


An dem Treffen vom 24. bis zum 26. Juli nahmen über 80 Delegationen mit mehr als 40 Außenministern oder deren Vertreter teil. Dabei waren auch internationale Organisationen und religiöse Führungspersönlichkeiten.


(sir – bw)
 

27 Juli 2018, 15:23