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Kardinal Daniel DiNardo (r.), Vorsitzender der Bischofskonferenz (Oktober 2017) Kardinal Daniel DiNardo (r.), Vorsitzender der Bischofskonferenz (Oktober 2017) 

US-Bischöfe an der Grenze zu Mexiko

Zwei Tage lang sind US-Bischöfe an die Grenze gegangen: an die Grenze zwischen den USA und Mexiko nämlich. Sie haben dort katholische Hilfsorganisationen sowie Unterkünfte für Migranten und auch für Kinder besucht.
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Kardinal Daniel DiNardo, Präsident der US-Bischofskonferenz, betonte vor der Presse, es habe sich um einen Pastoralbesuch gehandelt. Dank der Gespräche mit allen Seiten sähen sie nun die Herausforderungen und könnten Ratschläge erteilen.

„Wir betonen, dass es hier keine Verbrecher gibt. Die Kinder, die von ihren Eltern getrennt wurden, müssen wieder zu ihnen gebracht werden. Das hat schon begonnen, und darüber sind wir froh. Die Zusammenführung ist sicher noch nicht beendet, es mag auch Komplikationen geben, aber es muss sein, und zwar dringend.“

Messe mit Kindern, die von ihren Eltern getrennt wurden

 

Erzbischof Josè Gomez von Los Angeles zeigte sich erschüttert. Es sei schwer gewesen, die Kinder alleine zu sehen, und er sei froh, dass man ihnen helfen und ein wenig Hoffnung geben könne.

Die Bischöfe haben mit rund 250 Kindern, die bei der illegalen Einreise in die USA von ihren Eltern getrennt worden sind, eine heilige Messe gefeiert. Thema der Predigt war Gottes Gegenwart und die Bitte an die Kinder, sich gegenseitig zu helfen.

(vatican news - ck)

04 Juli 2018, 10:56