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Bischof Paul Gallagher trifft Südkoreas Präsidenten Moon-Jea-in Bischof Paul Gallagher trifft Südkoreas Präsidenten Moon-Jea-in  (ANSA)

Südkorea: Der Vatikan auf Friedensmission

Der vatikanische Außenminister Bischof Paul Gallagher ist am Mittwoch nach Südkorea gereist. Der Sekretär für die Beziehungen mit den Staaten wird sechs Tage unterwegs sein und auch die Grenze zu Nordkorea besuchen.

Erzbischof Gallagher hat am Donnerstag bereits Südkoreas Präsident Moon Jae-in getroffen. Anschließend macht er sich in die entmilitarisierte Zone auf, die Süd- und Nordkorea voneinander trennt. In der Nähe entsteht soeben eine katholische Kirche, die Gallagher besuchen wird. 

Treffen mit katholischen Politikern 

 

Am 6. Juli steht ein Treffen mit Südkoreas Außenministerin Kang Kyeong-hwa und etwa 40 katholischen Abgeordneten an. In den danach folgenden Tagen soll Bischof Gallagher an einem katholischen Forum für Frieden und Menschenrechte teilnehmen und die Messe in der Kathedrale von Seoul zelebrieren.

Am 26. Januar hatte die südkoreanische Politikerin Kang Kyung-Wha den Vatikan besucht und offiziell Erzbischof Gallagher nach Südkorea eingeladen. Die diplomatischen Beziehungen zwischen den beiden Staaten wurden vor 55 Jahren aufgenommen.

Wichtige Rolle der Kirche

 

Nach Monaten starker Spannungen infolge des nordkoreanischen Atomprogramms hatte am 10. Juni Papst Franziskus zur Jungfrau Maria, Königin von Korea, um eine friedliche Zukunft auf der Halbinsel gebetet. 

Zwei Tage später fand das historische Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem nordkoreanischen Führer Kim Jong-Un statt, das der päpstliche Nuntius in Korea, Erzbischof Alfred Xuereb, als "sehr wichtig" einstufte. Bereits im Mai hatte der Prälat die wichtige Rolle der Kirche im Wiedervereinigungsprozess zwischen Süd- und Nordkorea betont.

(cath - mf)

05 Juli 2018, 13:32