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Friedensgespräche: Äthiopischer Ministerpräsident Abiy Ahmed mit der eritreischen Delegation Friedensgespräche: Äthiopischer Ministerpräsident Abiy Ahmed mit der eritreischen Delegation   (AFP or licensors)

Eritrea: Präsident Afwerki besucht Äthiopien

Zwischen Eritrea und Äthiopien herrscht seit Wochen diplomatisches Tauwetter. Die beiden Länder waren seit zwanzig Jahren verfeindet. Doch nun unternimmt Eritreas Präsident, Isaias Afwerki, am Samstag eine Reise nach Äthiopien.

Auf Twitter bestätigte der Informationsminister Eritreas, Yemane Gebremeskel, die Reisepläne. Sie sollten „dem gemeinsamen Marsch hin zu Frieden und Kooperation Schwung verleihen“.

Eritreas katholische Bischöfe begrüßten die Friedensinitiativen in einem Statement. Auf Frieden zwischen Äthiopien und Eritrea habe man schon so lange gewartet, jetzt könne mam neuen Mut schöpfen.

Bis zum 6. August sollten Eritras Katholiken deswegen besonders intensiv beten. „Um Frieden zu schaffen, ist es notwenig, sich mit Gefühlen wie Aufrichtigkeit, Gerechtigkeit, Vergebung, Flexibilität und vor allem einem warmen und authentischen Geist der Versöhnung und Barmherzigkeit anzufreunden“, schreibt der Rat. 

Friedensgespräche zwischen Äthiopien und Eritrea geschichtsträchtig

 

Der Besuch des Präsidenten von Eritrea folgt auf einen historischen Versöhnungsbesuch am 26. Juni dieses Jahres. Die Spitzenkräfte der eritreischen Regierung besuchten Äthiopien, um nach zwanzig Jahren wieder diplomatische Beziehung mit dem Nachbarland aufzunehmen.


Papst Franziskus hatte sich Anfang Juli beim Angelus-Gebet zuversichtlich über die von beiden Konfliktparteien begonnenen Friedensgespräche geäußert: „Möge dieses Treffen ein Licht der Hoffnung für diese beiden Länder am Horn von Afrika und für den ganzen afrikanischen Kontinent entzünden“, sagte Franziskus.

(vatican news/AP – bw)


 

13 Juli 2018, 13:26