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Vatican News
Vater mit Sohn an der Grenze USA/Mexiko Vater mit Sohn an der Grenze USA/Mexiko  (ANSA)

USA: Trump-Beraterin sorgt mit Jesus-Vergleich für Aufsehen

Die spirituelle Beraterin von Donald Trump stellt sich hinter die „Null-Toleranz-Politik“ der amerikanischen Regierung gegen illegale Migration. Jesus sei kein illegaler Flüchtling gewesen, sagt Paula White. Wäre er es gewesen, dann „wäre er nicht unser Messias geworden".

Nach dem Besuch einer geschlossenen Migrantenunterkunft im Bundesstaat Virginia sagte sie laut örtlichen Medienberichten, es gebe einen Unterschied zwischen illegal eingereisten Personen und Jesus, der als Flüchtling legal in Ägypten gelebt habe. „Hätte er das Recht gebrochen, wäre das eine Sünde gewesen, und er wäre nicht unser Messias geworden", wird White zitiert.

Jesus als Straftäter gekreuzigt 

 

Der protestantische Pfarrer William Barber, prominenter Anführer der neu gegründeten „Poor People's Campaign" kritisierte Whites Äußerungen. „Jesus war ein Flüchtling und hat das Recht gebrochen", sagte er. Jesus sei als Straftäter unter römischem Recht gekreuzigt worden. Christliche Nationalisten wie Paula White versuchten, das Unrecht der strikten US-Einwanderungspolitik mit biblischen Interpretationen zu rechtfertigen.

(KNA – bw)

 

13 Juli 2018, 11:40