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Das Ende einer Odyssee: Die Lifeline im Hafen von Valletta, Malta Das Ende einer Odyssee: Die Lifeline im Hafen von Valletta, Malta  (AFP or licensors)

Malta: Bischöfe loben Regierung für Lifeline-Entscheidung

Die Bischöfe Maltas würdigen die Entscheidung ihrer Regierung, das Rettungsschiff Lifeline auf ihrem Territorium anlegen zu lassen. Dies schreiben sie in einer Stellungnahme, die auf den 27. Juni datiert.

Sie seien sich dessen bewusst, so die Bischöfe, dass es „nicht die einfachste Entscheidung“ gewesen sei, doch gleichzeitig sei diese unabdingbar dafür gewesen, „alles Notwendige zu tun, damit jedes Leben gerettet wird.“ Trotz der „kleinen Dimension“ der Insel Malta habe das Land „zum wiederholten Mal eine große Geste gezeigt“, betonen die Bischöfe.

Sie hegten die Hoffnung, dass ein „viel größeres Land“ diesen Schritt nachahmen könne, so die Stellungnahme der Bischöfe weiter. Sie dankten allen humanitären Helfern für ihren Einsatz. Unterzeichnet haben die drei Bischöfe Maltas: Charles J. Scicluna, Erzbischof von Malta, der Bischof von Gozo, Mario Grech, und der Weihbischof von Malta Joseph Galea Curmi.

234 Migranten befanden sich in teils kritischem Gesundheitszustand auf dem Schiff, das lange um eine Autorisierung zum Anlegen bangen musste. Der Fall hatte international für Aufsehen gesorgt. Erst nach der Zusage verschiedener europäischer Länder, einen Gutteil der Migranten auf ihr Territorium zu überführen, hatte Malta das Schiff einfahren lassen.

(vatican news - cs)

28 Juni 2018, 12:33