Dienstag in Bogota: Ivan Duque (Mitte), frisch gewählter Präsident zwischen Vizepräsidentin Ramirez (li) und der Präsidentin "Special Justice for Peace", Linares (re). Dienstag in Bogota: Ivan Duque (Mitte), frisch gewählter Präsident zwischen Vizepräsidentin Ramirez (li) und der Präsidentin "Special Justice for Peace", Linares (re). 

Kolumbien: Weg zum wahren Frieden?

Der Bischof von Istmina-Tadó, Mario Alvarez Gomez, bedauert, dass der richtige Weg für den Frieden in seinem Land noch nicht gefunden sei.

In einem Interview mit der Nachrichtenagentur fides betont Gomez, dass alle Bischöfe Kolumbiens im Einsatz für den Frieden seien, um das Volk zum wahren Frieden in Jesus Christus zu führen.
Gomez, auch Direktor der nationalen päpstlichen Missionswerke, erläutert, dass das Bemühen auch schon das Leben zahlreicher Priester gefordert habe. Nur mit Christi Hilfe und mit dem Evangelium sei eine Lösung möglich, so der Bischof.

Rebellengruppen teilen sich das Land auf


In dem Interview verweist er auch auf die dramatische Situation in Catatumbo im Nordosten des Landes an der Grenze zu Venezuela, wo Rebellengruppen sich festgesetzt haben. In dem erdölreichen Landstrich tobe ein regelrechter Krieg. Im Süden Kolumbiens dagegen hätte sich die FARC breit gemacht und ein Klima der Gewalt und des Leids geschaffen.

„Auch zum Martyrium bereit sein.“

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26. Juni 2018, 15:33