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Spanien: Bischöfe gegen Sterbehilfe

Zum zweiten Mal binnen eines Monats warnen die Bischöfe vor einer Legalisierung der Sterbehilfe in Spanien. In einer Erklärung vom Montag nennen sie „Euthanasie und Beihilfe zum Selbstmord“ ein „moralisches Übel“ und ein „Attentat auf die Würde des Menschen“.

Die Erklärung unterstreicht das göttliche Gebot „Du sollst nicht töten“: Es sei „das Fundament jeder wahrhaft menschlichen Ethik“. Gegen den Begriff der „Selbstbestimmung des Patienten“ wenden die Bischöfe ein, niemand sei „absoluter Herr über das Leben“, und niemand habe „das Recht, einfach so über sein eigenes Leben zu verfügen“.

Die spanischen Sozialisten haben am 3. Mai einen Gesetzesvorschlag im Parlament eingebracht. Er würde Euthanasie an schwerkranken Menschen erlauben, wenn sie darum nachsuchen und Ärzte alles überwachen und begleiten. Der Gesetzesvorschlag sieht vor, dass Ärzte sich unter Berufung auf ihr Gewissen weigern können; sie sollten dann nicht zur Durchführung der Euthanasie gezwungen werden können.

(abc/vatican news – sk)
 

22 Mai 2018, 14:22