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Teilnehmer einer Vor-Konferenz zum Amerika-Gipfel Teilnehmer einer Vor-Konferenz zum Amerika-Gipfel  (ANSA)

Peru: Bischöfe fordern zum Kampf gegen Korruption auf

Am 13. und 14. April wird in Lima der 8. Amerika-Gipfel der amerikanischen Staaten stattfinden. Im Vorfeld veröffentlichte die peruanische Bischofskonferenz eine Grußbotschaft mit Wünschen für die Konferenz.

„Wir begrüßen die Regierungschefs, die an diesem 8. Amerika-Gipfel teilnehmen werden, der die Aufgabe hat, sich mit Themen wie den Folgen der Korruption im Innern eines demokratischen Systems, der Regierbarkeit und den Zielen einer nachhaltigen Entwicklung im Rahmen der Globalen Nachhaltigkeitsagenda 2030 zu befassen.“ Mit diesen Worten wandte sich die peruanische Bischofskonferenz an die Regierungs- und Staatschef der Teilnehmerstaaten. Bisher ist die Teilnahme von 20 Präsidenten nord-, mittel- und südamerikanischer sowie karibischer Staaten bestätigt.

Die Bischöfe richten mit Blick auf die schwierige Lage in Peru einen Appell an die Teilnehmer: In dieser Situation „bedarf es der demokratischen Ordnung und des besonderen Einsatzes in allen sozialen Bereichen – die religiösen Gemeinschaften eingeschlossen."

 

Bekämpfung von Korruption

 

In ihrem Schreiben beharren die Bischöfe auf der Wichtigkeit des Kampfes gegen die Korruption – dies hatte auch Papst Franziskus bei seiner Reise nach Peru im vergangenen Januar betont. „Wir freuen uns über die Diskussionen, die zweifellos dazu beitragen werden, konkrete Maßnahmen zu ergreifen, um diese Geißel, die die Hoffnung und Entwicklung der lateinamerikanischen Bevölkerung bedroht, zu verhindern, zu bekämpfen und zu beenden,“ schreiben die Oberhirten.

Peru befindet sich in einer politisch unsicheren Situation. Martín Alberto Vizcarra ist erst vor zwei Wochen als Präsident vereidigt worden ist, nachdem sein Vorgänger Pedro Paolo Kuczynski Ende März unter anderem aufgrund von Korruptionsvorwürfen zurückgetreten war.

(sir – jg)
 

12 April 2018, 13:05