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Katholische Priester in der Demokratischen Republik Kongo Katholische Priester in der Demokratischen Republik Kongo  (AFP or licensors)

DR Kongo: Erneute Enführung eines Geistlichen

Ein Priester wurde am Sonntag im Osten der Demokratischen Republik Kongo entführt, nachdem er die Ostermesse gefeiert hatte.

Es handelt sich um Celestin Ngango, der gewaltsam von einer Gruppe von Angreifern in der Nähe seiner Gemeinde Karambi, in der Provinz Nord-Kivu, angegriffen worden war. Dies teilte die Forschungsstelle für die Förderung von Frieden, Demokratie und Menschenrechten (Cepadho) mit. „Als Ngango von Karambi in seinem Fahrzeug zurückkehrte“, wurde Ngango „von den Angreifern abgefangen, die den Priester zwangen, auszusteigen und ihnen in den Busch zu folgen", erklärt Cepadho. Die Enführer stellten eine Lösegeldforderung in Höhe von 50.000 US-Dollar.

CEPADHO verurteilte die fortdauernde kurzfristige Entführung von Zivilisten in der Provinz. Ein weiterer Priester, Robert Masinda, wurde am 22. Januar zusammen mit fünf Sozialarbeitern, ebenfalls in Nord-Kivu, entführt und erst zwei Tage später freigelassen. 2016 wurden zwei Priester aus Rutshuru gekidnappt, für die die Entführer Lösegeldforderungen stellten.
Die seit 23 Jahren unter Spannung stehende Provinz Nord-Kivu erlebt seit Ende 2016 ein Wiederaufflammen der Gewalt. Ende März starben etwa zehn Menschen bei einem Angriff der Allianz der Demokratischen Kräfte in der Nähe von Beni. Seit Januar hat die Armee seine Einsätze intensiviert.
 

(cath.ch - jg)

04 April 2018, 12:57