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Syrien: Der Beschuss begann nach dem Sotschi-Treffen

Der armenisch-apostolische Bischof von Damaskus, Armash Nalbandian, macht für die jüngsten Kämpfe die Syrien-Konferenz in Sotschi verantwortlich. Die Konferenz hatte am 30. Januar stattgefunden, danah begann der Beschuss aus Ost-Ghouta.

Nach Meinung des Bischofs ist die Konferenz, die vom Westen eher als russische Propaganda-Aktion eingestuft wurde, durchaus erfolgreich verlaufen; sie habe einen Fortschritt im Friedensprozess gebracht. Diesen hätten aber die militanten Islamisten als „Desaster“ empfunden. Daher hätten sie noch am 30. Januar mit einem verstärkten Beschuss auf Damaskus begonnen.

Die Konferenz in Sotschi wurde von russischer Seite initiiert. Unter den 1.500 Teilnehmenden waren Regierungsanhänger, Regimekritiker und Oppositionelle. Das Besondere war Nalbandian zufolge, dass „zum ersten Mal seit sieben Jahren Syrer unterschiedlicher Überzeugung miteinander gesprochen haben“.

(kap)
 

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02. März 2018, 11:56