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VaticanNews

Unsere Serie: Jugendliche aus aller Welt feiern Ostern - China

Mit dem Palmsonntag hat die Karwoche begonnen. Eine Woche lang hören wir uns unter Jugendlichen um und befragen sie nach ihren Osterbräuchen. Wir wollen wissen, welche Bedeutung Ostern für sie heute noch hat. Heute berichtet Lioba von ihren Erfahrungen aus China:
Zum Nachhören:

Johanna Gremme - Vatikanstadt

Vor einem Jahr hat Lioba das Osterfest in China verbracht. Sie hat dort in ihrer Gemeinde im Chor mitgesungen. Leider spielt Ostern in China keine große Rolle, da die Christen nur eine kleine Minderheit ausmachen. Das Zentrum des Osterfestes ist daher der Messbesuch am Ostersonntag:

„Ein schönes Zeichen ist, dass sich viele Leute gegenseitig kleine Geschenke machen, also zum Beispiel ein kleines Ei schenken oder etwas Gutes zu Essen, um so die Osterfreude miteinander zu teilen.“

Wie bei uns auch, werden in China Eier bemalt, allerdings mit ganz anderen Farben und Formen. Das ist der einzige Osterbrauch, den es in China gibt. In diesem Jahr feiert Lioba Ostern wieder im Rahmen ihrer Familie, mit über 20 Cousins und Cousinen. Ostern bedeutet ihr sehr viel:

„Ostern ist für mich ein Zeichen, dass der Mensch, oder besser gesagt Gott, das Böse besiegt hat und den Schmerz, den wir Menschen auf Erden erleiden und deswegen ist Ostern für mich sehr, sehr wichtig und ich hoffe, dass ich in Zukunft immer besser verstehe, was dieses Geheimnis wirklich bedeutet.“

Lioba ist froh, dass sie in diesem Jahr wieder uneingeschränkt Ostern feiern kann. Das war in China leider nicht möglich.

Na dann: Frohe Ostern, Lioba!
复活节快乐!
 

 

27 März 2018, 11:33