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Pilger aus aller Welt beim Palmsonntag in Jerusalem Pilger aus aller Welt beim Palmsonntag in Jerusalem  (AFP or licensors)

Israel: Palmsonntag in Jerusalem

In der Karwoche ist Jerusalem überfüllt von Pilgern aus aller Welt. Am Palmsonntag war der wichtigste Moment die Palmprozession entlang der Straße, die Jesus selbst eingeschlagen hat, als er in Jerusalem als König eingezogen ist. Der Zug bewegte sich von der Franziskanerkirche von Betfage auf dem Ölberg bis zur Kirche Sant’Anna in der Altstadt.

Die Palmsonntagsprozession in Jerusalem ist eine der größten öffentlichen christlichen Veranstaltungen, an der Christen aus aller Welt teilnehmen. Aus Anlass der Prozession haben die palästinensischen Christen aus Bethlehem und Ramallah eine Sondererlaubnis zur Einreise nach Jerusalem erhalten. Pilger aus aller Welt waren anwesend, unter anderem von den Philippinen, aus Polen, der Schweiz oder den Vereinigten Staaten. Zu Tausenden sind sie den Ölberg hinabgestiegen. Von Gesängen und Musikinstrumenten begleitet, hat jeder in seiner Sprache Gott in Hosanna-Gesängen und mit Palm- und Olivenzweigen gepriesen.

Im Innenhof der Kirche Sant’Anna haben die Gläubigen auf den Apostolischen Administrator, Erzbischof Pierbattista Pizzaballa, gewartet, der ganz am Ende der Prozession gelaufen war. „Wir haben den gleichen Weg zurückgelegt, wie Jesus“, sagte er der Menge. „Heute treten wir also mit Jesus in die Osterfeierlichkeiten ein“.

Am Palmsonntag feiern die Christen aus dem Heiligen Land nicht nur ihre Liebe zu Jesus, sondern auch zu Jerusalem, so Pizzaballa. „Wir möchten mit Nachdruck sagen, dass wir Teil dieser Stadt sind, die Ursprung unseres Glaubens ist und über unsere christliche Geschichte wacht.“

(asianews – jg)
 

26 März 2018, 12:52