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Nordkoreas Machthaber kann sich vorstellen, auf Atomwaffen zu verzichten. Nordkoreas Machthaber kann sich vorstellen, auf Atomwaffen zu verzichten.  (ANSA)

Kim Jong-Un: Verzicht auf Atomwaffen denkbar

Nord- und Südkorea setzen ihre Gespräche miteinander fort. Im April soll es ein Treffen der Regierungsspitzen beider Länder geben. Nordkoreas Machthaber kann sich sogar vorstellen, auf seine Atomwaffen zu verzichten.

Solange Nordkoreas Sicherheit gewährleistet sei und andere Bedrohungen beseitigt würden, wäre Nordkoreas Machthaber Kim Jong-Un bereit, auf seine Atomwaffen zu verzichten. Diese überraschende Wende kündigte die Regierung in Südkorea an. Zudem wollen sich die beiden koreanischen Regierungen im April im Dorf Panmunjom treffen, einem atomwaffenfreien Areal an der Grenze beider Länder.

Sollte dieses Treffen tatsächlich stattfinden, wäre es das dritte interkoreanische Gipfeltreffen nach 2000 und 2007 und das erste, seit Kim Jong-Un die Macht übernommen hat.

Die Gespräche zwischen den beiden koreanischen Staaten kamen im Zug der Olympischen Winterspiele im südkoreanischen PyeongChang auf, bei denen die Athleten beider Länder ein Team bildeten. Der mögliche Verzicht Nordkoreas auf Atomwaffen dürfte auch im Vatikan begrüßt werden. In seiner Enzyklika Laudato Si und bei vielen weiteren verschiedenen Gelegenheiten hatte Papst Franziskus für eine atomwaffenfreie Welt plädiert.

(asianews – nv)

08 März 2018, 12:57