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Im Kongo ist ein Priester unter ungeklärten Umständen ums Leben gekommen Im Kongo ist ein Priester unter ungeklärten Umständen ums Leben gekommen 

Kongo: Ordenspriester stirbt unter ungeklärten Umständen

Im Kongo hat man einen Ordenspriester tot aufgefunden. Obwohl die Anzeichen für einen gewaltsamen Tod sprechen, wurde er bereits ohne Obduktion beerdigt.

Am 2. März hatte man die Leiche des Ordenspriesters Pater Florent Mbulanthie Tulanthiedi von der Kongregation der Josephisten aufgefunden. Der Priester war in der Pfarrei Christus des Erlösers in Ilebo in der Demokratischen Republik Kongo tätig. Wie die Nachrichtenagentur fides berichtet, ist die Todesursache bislang ungeklärt.

Der 46-Jährige, der als Lehrer an einer katholischen Schule angestellt war, wurde auf einem Boot gefunden. Dieses befand sich am Ufer des Flusses Kasai, im Westen des Kongo. Wie ein Lehrer der katholischen Schule angab, wies der Hals des Priesters Wunden auf, die einen Tod durch Strangulation nahe legen. Sein Gesicht war zudem so unkenntlich, dass er anhand seiner Kleidung, seines Rosenkranzes und seiner Uhr identifiziert wurde.

Zuletzt hatte man den Geistlichen offenbar in einer Bar in Flussnähe gesehen, das war einige Tage vor seinem Tod. Nachdem einige Aspiranten den Ordensoberen, Pater Georges Minga, vom Verschwinden Tulanthiedis informiert hatten, verständigte dieser die Polizei.

Pater Florent war 46 Jahre alt. Er wurde 2007 zum Priester geweiht und war seit einigen Jahre in der Ausbildung von Priesteramtskandidaten tätig. Die Beerdigung fand bereits am 3. März in Ilebo statt, einen Tag, nachdem die Leiche gefunden wurde. Eine Autopsie wurde offenbar nicht durchgeführt.

(fides - nv)

05 März 2018, 15:27