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Indien: Kerala-Kardinal im Dialog Indien: Kerala-Kardinal im Dialog  (AFP or licensors)

Indien: Kerala-Kardinal im Dialog

Im Vorfeld von Ostern haben Kardinal George Alencherry aus Kerala in Südindien und von seiner Meinung abweichende Priester ihren Streit über angebliche zweifelhafte Landgeschäfte hinter verschlossenen Türen geführt. Es geht um schlecht verhandelte Landgeschäfte unter den Priestern.

Der Kardinal wurde von administrativen Aufgaben ausgeschlossen. Die Priester der Erzdiözese Ernakulam-Angamaly hatten Kardinal Alencherry und zwei hochrangige Priester öffentlich beschuldigt, einem Immobilienmakler zugearbeitet zu haben, der Grundstücke von Kirchengrundstücken zu unterbewerteten Preisen verkauft hatte. Sie sagen, dass dies einen Verlust von mehr als 10 Millionen US-Dollar bedeutet.

Der Sprecher der Erzdiözese Pater Paul Karedan sagte, dass die Priester beschlossen hätten, die Angelegenheit intern durch Dialog zu lösen. „Niemand sollte skandalöse öffentliche Aufmerksamkeit darauf lenken“, sagte er.

Die Entlassung Alencherrys aus der Entscheidungsfindung ist das Ergebnis einer Vereinbarung, die die Synode der katholischen Ostkirche im Januar in Kraft setzte, nachdem die Kontroverse zu einer internationalen Nachrichtengeschichte wurde. Ein Priester sagte unter der Bedingung der Anonymität, dass es eine „starke und klare Anweisung“ an Kardinal Alencherry gegeben habe, sich aus den Angelegenheiten herauszuhalten.

(ucanews – jg)
 

29 März 2018, 14:55