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Der „weiße Marsch“ gegen Antisemitismus in Paris Der „weiße Marsch“ gegen Antisemitismus in Paris  (ANSA)

Frankreich: Bischöfe verurteilen Antisemitismus

Nachdem vergangene Woche in Paris eine Jüdin erstochen worden war, schließen sich die französischen Bischöfe dem Schmerz der jüdischen Gemeinschaft an und rufen zur Teilnahme am „Weißen Marsch“ auf.

Der Marsch hatte in Gedenken an Mireille Knoll, eine 85-Jährige Jüdin, die vergangenen Freitag in der Hauptstadt erstochen worden war, stattgefunden.. „Der Antisemitismus ist, wie jede Form von Rassismus, eine Geißel, deren bestes Mittel der nationale Zusammenhalt ist“, verkündeten die Bischöfe.


Die Bischöfe drückten ihre Trauer über die Tat aus: „Mireille Knoll ist in ihrem Haus ermordet worden. Wir möchten unsere tiefe Trauer und unser Entsetzen über diese Tat aussprechen. Wir sichern ihrer Familie und der ganzen jüdischen Gemeinschaft unsere Anteilnahme und unser Gebet zu. Wieder einmal ist die jüdische Gemeinschaft nur aufgrund ihrer Religion angegriffen worden.“
Mit den Worten Johannes Paul II. brachten sie ihre Position zum Ausdruck: „Ihr seid unsere bevorzugten Brüder und, auf gewisse Weise, unsere großen Geschwister.“


(pm – vn)
 

29 März 2018, 12:33