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Der türkische Präsident Erdogan spricht nach dem Gipfel zu der Presse Der türkische Präsident Erdogan spricht nach dem Gipfel zu der Presse  (AFP or licensors)

„Ostjerusalem als Hauptstadt von Palästina anerkennen“

Muslimische Spitzenvertreter aus vielen Teilen der Welt haben die internationale Gemeinschaft aufgerufen, Ost-Jerusalem als Hauptstadt eines palästinensischen Staates anzuerkennen.

Das wäre die richtige Antwort auf die einseitige Initiative der US-Regierung von Donald Trump, die Botschaft der USA von Tel Aviv nach Israel zu verlegen, sagten die Muslimführer auf einem Gipfel der Organisation für Islamische Zusammenarbeit in Istanbul am Mittwoch.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan dankte allen, die sich in den letzten Tagen für die Rechte der Palästinenser eingesetzt haben; dabei erwähnte er ausdrücklich auch den Papst. Franziskus hatte nach Trumps Entscheidung letzte Woche mit Erdogan telefoniert.

Wörtlich erklärten die Teilnehmer des Gipfels: „Wir proklamieren Ost-Jerusalem zur Hauptstadt des Staates Palästina und fordern die anderen Staaten auf, den Staat Palästina und das besetzte Ost-Jerusalem als seine Hauptstadt anzuerkennen.“

Der Heilige Stuhl verfolgt die neue Wendung im Nahostkonflikt mit großer Sorge; ein Statement vom Sonntag betonte, dass der Heilige Stuhl weiter einen internationalen Status für Jerusalem und eine Zwei-Staaten-Lösung anstrebt.

13 Dezember 2017, 15:00