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Kyrill I. mit der russischen Staatsführung Kyrill I. mit der russischen Staatsführung 

Russland: Kyrill warnt vor Revolutionen

Die Erinnerung an die tragischen Ereignisse der Oktober-Revolution vor 100 Jahren sollte die Menschen dazu veranlassen, die Ideen über „Revolution, Bürgerkrieg, Aufstände und Repressionen und überhaupt alles, was das Leben der Menschen bedroht“, kategorisch zurückzuweisen. Dies betonte der Moskauer Patriarch Kyrill I. am Donnerstag bei der Eröffnung des Treffens des Obersten Rates der russisch-orthodoxen Kirche. Von 29. November bis 4. Dezember schließt sich die alle vier Jahre fällige Vollversammlung der russisch-orthodoxen Kirche an.

Nach dem Obersten Rat tagt auch der Heilige Synod des Moskauer Patriarchats, sodann erfolgt die Vollversammlung des russisch-orthodoxen Episkopats. 377 Bischöfe aus 22 Staaten werden erwartet. Wie der stellvertretende Leiter des Außenamts des Moskauer Patriarchats, Erzpriester Nikolai Balaschow, bei einer Pressekonferenz in Moskau mitteilte, werden sich die Bischöfe u.a. mit der Weiterarbeit an den Ergebnissen des Treffens zwischen Patriarch Kyrill und Papst Franziskus am 12. Februar 2016, aber auch mit dem „Konzil von Kreta“ im Sommer 2016 befassen. Balaschow bezeichnete es als „bedauerlich“, dass das „Konzil von Kreta“ aus „einer Reihe von Gründen“ nicht zu einer Panorthodoxen Synode geworden sei.

(kap 24.11.2017 mg)

24 November 2017, 15:15