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Begegnung in Myanmar: Franziskus und Aung San Suu Kyi Begegnung in Myanmar: Franziskus und Aung San Suu Kyi  (AFP or licensors)

Papstreise nach Myanmar: Nächste Runde der Panglong-Friedenskonferenz in Sicht

Vertreter von Regierung, Armee und bewaffneten ethnischen Milizen in Myanmar haben sich während des Besuchs von Papst Franziskus in dem südostasiatischen Land auf einen Termin für die Fortsetzung der „Panglong“-Friedenskonferenz geeinigt.

Die dritte Sitzung der auch als „Union Peace Conference“ bezeichneten Friedensgespräche soll in der letzten Jännerwoche 2018 stattfinden, kündigte ein myanmarischer Regierungsvertreter nach Angaben des römischen Pressediensts Fides vom Mittwoch an. Ziel der Konferenz ist eine Rahmenvereinbarung zwischen Regierung, Armee und bewaffneten Minderheiten auszuhandeln und damit einen dauerhaften Frieden im Land zu garantieren.

Die von der Staatsrätin und De-Facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi forcierte „Panglong-Konferenz des 21. Jahrhunderts“ war gleich nach ihrer ersten Runde im August 2016 ins Stocken geraten. Eigentlich sollte sie zwei Mal pro Jahr stattfinden, bisher gab es jedoch erst einen weiteren Termin Ende Mai 2017. Die burmesische Regierung hat bisher ein Waffenstillstandsabkommen mit acht bewaffneten Organisationen ethnischer Gruppen unterzeichnet. Rund ein weiteres Dutzend, unter ihnen die größten Milizen, sind dem Abkommen noch nicht beigetreten.

Papst Franziskus hat während seiner aktuellen Reise die Friedensbemühungen im Rahmen der „Panglong“-Konferenz ausdrücklich gewürdigt und zu weiterem Einsatz für eine breitflächigere Beteiligung aufgerufen.

(kap 29.11.2017 sh)

29 November 2017, 16:30