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Nach dem Anschlag Nach dem Anschlag  (AFP or licensors)

Papst entsetzt über Terroranschlag auf Moschee in Ägypten

Papst Franziskus ist entsetzt über den jüngsten Terroranschlag auf eine Moschee in Ägypten, bei dem mehr als 230 Muslime ermordet wurden. In einem Beileidstelegramm drückte Franziskus, der das Land am Nil in diesem April besucht hatte, seine Solidarität mit dem ägyptischen Volk aus. Er verurteilte den „Akt der Brutalität gegen unschuldige Bürger, die zum Gebet versammelt waren". Die Opfer empfahl Franziskus der Barmherzigkeit Gottes an, ihren Familien wünschte er Gottes Trost.

Auch der Botschafter des Heiligen Stuhles in Ägypten, Erzbischof Bruno Musarò, sprach von einer nicht hinzunehmenden Tat. Gegenüber der Agentur SIR hob der päpstliche Diplomat hervor, die erste Verurteilung der islamistischen Terrorattacke sei von der Al-azhar-Universität gekommen. Die Hochschule ist die wichtigste Lehrautorität für den sunnitischen Islam.

Der Anschlag galt der Al-Rawdah-Moschee auf dem Nord-Sinai, rund 40 Kilometer westlich der Provinzhauptstadt Al-Arisch. Mehrere Angreifer legten Sprengsätze und zündeten sie, als die Gläubigen nach dem Freitagsgebet herauskamen. Anschließend schossen die Terroristen auf die weglaufenden Menschen. Auf dem Sinai kommt es seit Jahren gehäuft zu Terror-Attacken durch Angehörige der Terrormiliz Islamischer Staat. Vor allem Sicherheitskräfte und Muslime sind im Visier der Islamisten. 

(rv/sir 25.11.2017 gs)

 

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Bestürzung nach dem Terror vom Sinai
25 November 2017, 12:50