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Der emeritierte Papst Benedikt XVI. Der emeritierte Papst Benedikt XVI. 

Vatikan: Benedikt XVI. trifft Ratzinger-Preisträger

Der 95jährige emeritierte Papst Benedikt XVI. hat die beiden diesjährigen Träger des Ratzinger-Preises privat empfangen. Der Theologe und Jesuitenpater Michel Fedou sowie der jüdische Rechtswissenschaftler Joseph Halevi Horowitz Weiler trafen Benedikt XVI. nach der Preisverleihung am Donnerstag im Kloster Mater Ecclesiae im Vatikan, wie die Ratzinger-Stiftung am Freitag über Twitter mitteilte.

Auf den veröffentlichten Fotos sind auch Privatsekretär Erzbischof Georg Gänswein und Federico Lombardi, Verwaltungsratsvorsitzender der Stiftung, zu sehen. Der Ratzinger-Preis wird von der Vatikanischen Stiftung Joseph Ratzinger/Benedikt XVI. für herausragende Beiträge zum wissenschaftlich-theologischen Diskurs vergeben. Seit 2011 wird er jährlich an zwei bis drei Forschende verliehen.

Bemerkenswerte Leistungen

Papst Franziskus lobte bei der Verleihung am Donnerstag die „bemerkenswerten Leistungen“ der beiden aktuellen Preisträger. „Es sind unterschiedliche Bereiche, aber beide wurden von Joseph Ratzinger gepflegt und von ihm für sehr wichtig erachtet“, betonte Franziskus.

Der aus Lyon stammende Jesuit Fedou lehrt seit 1987 Dogmatik am Centre Sevres in Paris, einer jesuitischen Privatuniversität, deren Präsident er auch ist. Der in Südafrika geborene jüdische Rechtswissenschaftler Weiler lehrt unter anderem in New York und Brügge.

Papst Franziskus würdigte Benedikt XVI.

Weiter würdigte Franziskus in seiner Ansprache das Werk seines Vorgängers Benedikt XVI. Ein Anlass wie diese Preisverleihung sei wichtig, um zu unterstreichen, dass der Beitrag von Ratzingers theologischem Werk und seines Denkens weiterhin „fruchtbar und wirksam“ sei. Sein Schaffen sei nicht auf die Vergangenheit ausgerichtet, sondern relevant für die Zukunft, den Dialog zwischen den Kirchen und der Welt, etwa im Bereich der Ökologie, Menschenrechte oder des Kulturaustausches.

(twitter/kna – mg)

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02. Dezember 2022, 12:03