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Der Felsendom in Jerusalem Der Felsendom in Jerusalem  (AFP or licensors)

Vorschau: Unsere nächsten Radio-Akademien

Sie gehören zu unseren beliebtesten Sendungen: Die „Radio-Akademien“ vom Sonntagabend bieten die Chance, ein interessantes Thema auch mal zu vertiefen. Und man kann sie bei uns auf CD bestellen. Hier lesen Sie, was wir demnächst an Themen planen.

Mai 2021: „BeRomSalem“

Rom. Jerusalem. Zwei heilige Städte - die trotzdem unterschiedlicher voneinander kaum sein könnten. Nikodemus Schnabel kennt sie beide: Der Benediktiner der Dormitio-Abtei auf dem Jerusalemer Zionsberg musste wegen der Corona-Einschränkungen die letzten Monate am Tiber verbringen. Dabei gingen ihm ganz neue Einsichten über die beiden Städte auf.

In unserer Radio-Akademie erzählt er von seiner neuen Sicht auf JeRomSalem - mal witzig, mal nachdenklich, mal spirituell. Ein ganz anderer Zugang zu den Hauptstädten des Christentums... Und außerdem mengt sich noch eine dritte Stadt ins Gespräch: Berlin. Von ihr kommt das „Be-„ im Titel. Berlin hat allerdings mit Rom und Jerusalem nichts zu tun… oder etwa doch?

Petrus Canisius
Petrus Canisius

Juni 2021: „Auf vielen Wegen aus Nimwegen – 500 Jahre Petrus Canisius“

Peter Kanis, dessen latinisierter Name Petrus Canisius ist, wurde am 8. Mai 1521 in Nimwegen als Sohn des Bürgermeisters geboren. Seine Heimatstadt war damals Teil des Deutschen Reiches und gehörte zum Erzbistum Köln. Canisius studierte Theologie in Köln und Löwen. In unserer neuen Reihe im Monat Juni wollen wir den Jesuiten und Kirchenlehrer aus biographischer, kunsthistorischer und spiritueller Sicht genauer anschauen.

1543 begegnete Petrus Canisius in Mainz Petrus Faber, der dort geistliche Übungen (Exerzitien) leitete. Faber war einer der ersten Gefährten des heiligen Ignatius von Loyola. Diese Begegnung mit Petrus Faber inspirierte Canisius zum Eintritt in die „Gesellschaft Jesu“, den Jesuitenorden. Mit 25 Jahren wurde Petrus Canisius zum Priester geweiht und entwickelte sich zum Sprecher der katholischen Gegenopposition zum Protestantismus. Er stellte sich gegen den Kölner Erzbischof Hermann von Wies (1515-1547), der dem Protestantismus zugeneigt war.

Canisius nahm 1547 für einige Zeit am Trienter Konzil in Bologna teil. Er galt als engagierter Prediger und lehnte es mehrmals ab, Bischof zu werden. Stattdessen gründete er zahlreiche Jesuitenkollegien in Süddeutschland und Österreich und trug auf diese Weise zur Verbreitung des Jesuitenordens bei. An einigen Kollegien war er auch als Professor tätig. Darüber hinaus schrieb er drei Katechismen, weshalb er heute oft mit einem oder drei Lehrbüchern dargestellt wird. Weitere typische Darstellungs-Attribute sind ein Totenschädel und ein Kreuz.

Canisius galt als Verfechter der Hexenverfolgung. 1580 kam er nach Fribourg in der Schweiz, wo er ein weiteres Jesuitenkolleg aufbaute. Dort starb er am 21. Dezember 1597. Er wurde 1864 selig- und 1925 heiliggesprochen und zum Kirchenlehrer ernannt. Er trägt den Ehrentitel „Zweiter Apostel der Deutschen“, nach dem heiligen Bonifatius. Sein Gedenktag ist der 27. April

Jeweils am Sonntagabend um 20.20 Uhr

(vatican news – sk)
 

04 Mai 2021, 13:13