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Giovanni di Pietro, Geburt Jesu und Ankunft der Heiligen Drei Könige, 1507-1508, Öl auf Leinwand; Vatikanische Pinakothek © Musei Vaticani Giovanni di Pietro, Geburt Jesu und Ankunft der Heiligen Drei Könige, 1507-1508, Öl auf Leinwand; Vatikanische Pinakothek © Musei Vaticani
Kunst die tröstet

Vatikanische Museen. O lasset uns anbeten #9

„Das Ereignis der Geburt Jesu darzustellen bedeutet, das Geheimnis der Menschwerdung des Sohnes Gottes mit Einfachheit und Freude zu verkünden.“ Diese Worte von Papst Franziskus erinnern daran, wie die Geburt Jesu Generationen von Künstlern inspiriert hat, die im Laufe der Jahrhunderte durch die Schönheit evangelisiert haben. Jede Woche schlagen die Vatikanischen Museen durch ihr Gemeinschaftsprojekt mit Vatican News ein Meisterwerk der päpstlichen Sammlungen vor, begleitet von den Worten der Päpste.

Giovanni di Pietro, Geburt Jesu und Ankunft der Heiligen Drei Könige, 1507-1508, Öl auf Leinwand, vergoldeter Rahmen; Vatikanische Pinakothek © Musei Vaticani

© Musei Vaticani
© Musei Vaticani

Giovanni di Pietro, ein Schüler des berühmten italienischen Renaissance-Malers Pietro Perugino, vereint in diesem farbenfrohen Altarbild die traditionellen Szenen rund um die Geburt Jesu vor einem naturalistischen, von umbrischen Landschaften inspirierten Hintergrund. Im Vordergrund, im Freien und nicht in der Grotte, das auf dem Boden liegende Kind, daneben knien Maria und Josef sowie drei Engel, um es anzubeten. Im Hintergrund sind zwei perspektivisch geschickt in Szene gesetzte „Ankünfte“ dargestellt: die Hirten auf der einen Seite, die Heiligen Drei Könige mit ihrer Prozession auf der anderen. Auch Ochs und Esel sind im hinteren Bildteil zu erkennen; ein Engelschor am Himmel kündigt die Geburt des Heilands an.

 

„Der Erlöser, der dazu bestimmt ist, das ewige und allumfassende Reich zu gründen, wird nicht in einem Königspalast geboren, sondern in einem Stall. Als er zu uns kommt, entzündet er in der Welt das Feuer der Liebe Gottes (vgl. Lk 12,49). Dieses Feuer wird nie mehr erlöschen.“

(Johannes Paul II. – Christmette 2000)

 

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zusammengestellt von Paolo Ondarza

(vatican news - skr)

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03. Januar 2021, 08:42