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Mutter Teresa  beim Empfang des Friedensnobelpreises (1979) Mutter Teresa beim Empfang des Friedensnobelpreises (1979) 

Vatikan: Kardinal Tagle würdigt Mutter Teresa und Nächstenliebe

Der Präfekt der vatikanischen Missionskongregation, Kardinal Luis Tagle, hat die heilige Mutter Teresa von Kalkutta (1910-1997) als ein „Instrument der Nächstenliebe Gottes“ gewürdigt. Durch ihre Arbeit habe sie Armen in aller Welt geholfen, sagte er gegenüber Radio Vatikan zum Todestag der charismatischen Ordensgründerin am Samstag.

Kardinal Tagle erinnerte daran, dass Mutter Teresa zu den Schutzheiligen von Caritas Internationalis gehört, deren Präsident er ist. Er weist auch darauf hin, dass „durch die Ordensgemeinschaft, die sie 1950 gründete, die Missionarinnen der Nächstenliebe, ihr Dienst der Nächstenliebe die Armen in vielen Teilen der Welt erreicht hat“.

Kardinal Tagle
Kardinal Tagle

Tagle fügte an, dass die Vereinten Nationen den 5. September ihr zu Ehren zum Welttag der Nächstenliebe erklärt hätten. Dies sei eine bedeutende und wichtige Entscheidung der UNO. So könnten Menschen und Organisationen zu menschenfreundlichen Aktivitäten ermutigt werden. Mutter Teresa sei dafür genau das richtige Vorbild. Angesichts der Corona-Pandemie sei Nächstenliebe notwendiger denn je. Der Präsident von Caritas Internationalis und Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker unterstrich so auch, dass der Geist und das Beispiel von Mutter Teresa und den Missionarinnen der Nächstenliebe uns in dieser Zeit der Prüfung helfen könne. Gerade angesichts der Coronavirus-Pandemie gelte es, des Internationalen Tages der Nächstenliebe im Jahr 2020 in besonderer Weise zu gedenken.

Papst Franziskus hatte den „Engel von Kalkutta“ 2016 heiliggesprochen. Als Gedenktag für die Friedensnobelpreisträgerin setzte er den 5. September fest, ihren Todestag.

(vatican news – mg)

05 September 2020, 11:15