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Papst Franziskus betete im Marienmonat Mai den Rosenkranz an der Lourdes-Grotte in den Vatikanischen Gärten; auch der Wallfahrtsort in Frankreich war zugeschaltet Papst Franziskus betete im Marienmonat Mai den Rosenkranz an der Lourdes-Grotte in den Vatikanischen Gärten; auch der Wallfahrtsort in Frankreich war zugeschaltet  (Vatican Media)

Vatikan/Frankreich: Kardinal Parolin feiert Messe in Lourdes

Zum dritten Mal reist Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin nach Lourdes. Die Einladung sei schon vor der Pandemie erfolgt.

Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin feiert zum katholischen Hochfest Mariä Himmelfahrt am 15. August einen Gottesdienst im französischen Lourdes. Man habe die Nummer Zwei des Vatikan bereits vor der Corona-Pandemie eingeladen, sagte der Apostolische Delegat der Marienwallfahrtsstätte, Weihbischof Antoine Herouard, der Zeitung „La Croix“ vom Dienstag. Dessen Zusage zeige seine Verbundenheit mit Lourdes. Es ist das dritte Mal, dass der päpstliche Chefdiplomat nach Lourdes reist. Eine Zwischenstation wird er in dem Städtchen Ars einlegen, in dem der heilige Jean-Marie Vianney gewirkt hatte.

Papst betete im Mai an Lourdes-Grotte

Papst Franziskus hatte Ende Mai zum Gebet gegen die Pandemie aufgerufen. Er selbst betete an der Lourdes-Grotte in den Vatikanischen Gärten. Einzelne Teile des Rosenkranzes wurden von Vertretern verschiedener Gruppen gebetet, die in besonderer Weise von der Coronavirus-Pandemie getroffen wurden oder einen besonderen Einsatz leisten. Darunter waren etwa Ärzte und Krankenschwestern, aber auch Familien. Zugeschaltet waren Wallfahrtsorte auf allen fünf Kontinenten, darunter auch die südfranzösische Marienwallfahrtsstätte Lourdes.

Organisiert hatte das Ereignis der Päpstliche Rat für Neuevangelisierung unter dem Titel „eifrig und einmütig im Gebet, zusammen mit Maria“ - in Anlehnung an das Gebet der Urgemeinde, von dem die Apostelgeschichte erzählt (vgl. Apg 1,14).

(kna/vatican news - pr)

 

07 Juli 2020, 11:54