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Kardinal Claudio Hummes, Präsident von REPAM Kardinal Claudio Hummes, Präsident von REPAM 

Vatikan: Vorbereitungstreffen bietet „solide Grundlage“ für die Amazonassynode

Das Studienseminar zur Amazonassynode, das in diesen Tagen auf Einladung des Generalsekretariats der Bischofssynode in Rom stattgefunden hat, hat ein Schlaglicht auf die „dringenden Bedürfnisse des Amazonasgebietes und der Kirche, die dort wirkt“, geworfen und eine „solide Grundlage“ für die Vorbereitung der kommenden Amazonassynode vermittelt.

Das geht aus einer Mitteilung des vatikanischen Pressesaals von diesem Freitag hervor. Von Montag bis Mittwoch hatten rund 80 Kirchenvertreter und Experten im Vatikan getagt, darunter auch die Vorsitzenden der 7 Bischofskonferenzen des Amazonasgebiets - Antillen, Bolivien, Brasilien, Kolumbien, Ecuador, Peru und Venezuela.

Gemeinsam mit Kurienvertretern und Mitgliedern des Panamazzonischen Kirchlichen Netzwerks REPAM, Ordensleuten und Laien diskutierten sie am ersten Tag einige kirchliche und pastorale Aspekte im Lichte des Apostolischen Schreibens Evangelii Gaudium; am zweiten Tag wurden Fragen im Zusammenhang mit der Förderung der ganzheitlichen Ökologie vor dem Hintergrund der Enzyklika Laudato si' behandelt. Im Anschluss an die Hauptvorträge seien weiterführende Überlegungen geteilt worden.

Sondersynode im Oktober

Die Beiträge der Teilnehmer hätten insgesamt ein allgemeines Bild von den dringenden Bedürfnissen des Amazonasgebietes und der Kirche, die in diesem riesigen Gebiet lebt und arbeitet, vermittelt, heißt es in der Mitteilung weiter. Diese sollten auch in den laufenden synodalen Prozess einfließen.

Vom 6. bis 27. Oktober 2019 hat Papst Franziskus zu einer Sondersynode eingeladen, auf der sich die Bischöfe mit den spezifischen Herausforderungen für das Amazonasgebiet und seine Bewohner befassen sollen, ohne dabei die universelle Bedeutung der Region für das ökologische Gleichgewicht auf der ganzen Welt aus den Augen zu verlieren.

(vatican news - cs)

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01. März 2019, 12:57