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Vatikan: Frauen beraten weiterhin den Päpstlichen Kulturrat

Für den Zeitraum von 2019-2021 hat sich das von Kurienkardinal Gianfranco Ravasi eingerichtete Gremium neu aufgestellt: Unter den 21 Beraterinnen sind beispielweise Unternehmerinnen, Botschafterinnen und Wissenschaftlerinnen. Auch eine iranische Theologin gehört der Gruppe an.

Mit dem Ziel, Frauen eine Stimme zu verleihen, hatte der Präsident des Päpstlichen Kulturats im Jahr 2015 das richtungsweisende Gremium ins Leben gerufen. Auch in den nächsten Jahren soll die Gruppe Entscheidungen und Initiativen des Kulturates aus „weiblicher Sicht“ beleuchten.

Die Beraterinnen stammen aus unterschiedlichen Bereichen und bringen verschiedene Kompetenzen mit: Neben Journalistinnen, Unternehmerinnen und Diplomatinnen sind auch Schauspielerinnen und Beamtinnen unter den 21 Mitgliedern des Gremiums. Nichtgläubige sind ebenso vertreten wie Zugehörige anderer Religionen.

Auch muslimische Theologin ist dabei

Mit dabei ist auch eine muslimische Theologin: Die Iranerin Shahrazad Houshmand hat in Teheran Theologie studiert und als erste Muslima in Italien einen Abschluss in christlicher Fundamentaltheologie erlangt. Sie war zunächst an unterschiedlichen Universitäten als Dozentin für Islamstudien tätig. Heute lehrt sie an der römischen Universität La Sapienza persische Sprache und Literatur.

(cultura.va/weltkirche.katholisch.de – rl)

23 Februar 2019, 10:49