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Kinderschutzgipfel, Tag drei: der Auftakt Kinderschutzgipfel, Tag drei: der Auftakt  (ANSA)

Kinderschutzgipfel, Auftakt für Tag drei

Mit dem gemeinsamen Gebet und einer Betrachtung in der Synodenaula hat am Samstagmorgen der dritte Tag der Arbeiten begonnen. Es ist der letzte Tag mit Referaten.

„Es ist, als ob sie sich hinter Mauern ihre Würde und ihre Rolle verstecken würden, die ich nicht verstehe“, diese Worte eines Missbrauchsüberlebenden, verlesen von Pater Hans Zollner, Kinderschutzfachmann der Kirche, waren Gegenstand der kurzen Meditation. „Es tut mir weh, weil ich missbraucht wurde, weil sie nicht die Wahrheit sagen und weil die, die Amtsträger der Wahrheit und des Lichts sein müssten, sich in der Finsternis verstecken.“

Inhaltlich ist der dritte der Tag der Arbeiten dem Thema Transparenz gewidmet. Den ersten Vortrag hielt die nigerianische Ordensoberin Veronica Openibo, sie sprach über „Offenheit zur Welt hin als Folge der kirchlichen Sendung“. Danach war das Referat von Kardinal Reinhard Marx über transparente kirchliche Verwaltung vorgesehen. Das dritte und letzte Referat soll die mexikanische Journalistin Valentina Alazraki halten.

Am frühen Samstagabend findet in der Sala Regia im Apostolischen Palast die Bußliturgie statt, am Sonntagvormittag die Heilige Messe. An ihrem Ende wird der Papst das Wort ergreifen. Damit wird der erste Kinderschutzgipfel dieser Art im Vatikan enden, der die Vorsitzenden der katholischen Bischofskonferenzen, rund zwei Dutzend Ordensobere sowie einige ausgewählte Fachleute in Rom versammelt.

(vatican news – gs)

23 Februar 2019, 08:50