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Die ersten Synodentage: Die Verschiedenheit und die Autoritätsfrage

Hören, Missbrauch, Armut und Migration, Sexualmoral: all das kam in den ersten Tagen der Bischofssynode auf den Tisch. Unser Beobachter, Pater Bernd Hagenkord, schildert seinen ersten Eindruck, erklärt wie die Synode abläuft und warum die Frage nach der Autorität in der Kirche ganz neu gestellt werden muss.

[ Audio Embed Hier ein Hintergrundgespräch zum Nachhören]

Es ist weniger kontrovers als die vergangenen Synoden, die Doppelsynoden zur Familie: Das ist der erste Eindruck, den Pater Bernd Hagenkord von den Beratungen der Bischofssynode hat. Er sitzt als Mitarbeiter des Kommunikations-Stabes der Synode bei den Beratungen und berichtet danach den Medienvertretern von den Ereignissen.

Der Inhalt steht im Vordergrund, so Pater Hagenkord, und der ist sehr divers, die ganze Bandbreite von möglichen Fragen um die Jugend und die Kirche wurde aufgemacht, weltweit. Ein einziges, alles überragendes Thema sei noch nicht zu sehen, häufig genannt würden aber auf jeden Fall die Frage der Migration und Armut und das Problem der sexualisierten Gewalt.

“ Das ist das Land, das Gott uns jetzt gegeben hat, wie ein Teilnehmer sagte. Es hat keinen Sinn, sich zurück zu sehen, nach den guten alten Zeiten, die dann auch gar nicht so gut waren. ”

Das am meisten gebrauchte Wort in den ersten Tagen sei „hören“ gewesen, meint Pater Hagenkord. Damit verbunden sei die Frage nach Autorität: Wenn das Hören nicht nur ein Pädagogischer Trick sein soll und wenn es die Leitung der Kirche auf allen Ebenen wirklich verändern soll, dann muss die Frage nach Autorität in der Kirche gestellt werden. Und das wird sie, so Hagenkord.

Seine vollständigen Eindrücke können Sie auf dem Blog von Pater Hagenkord nachlesen.

(Vatican News)

06 Oktober 2018, 10:45