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Papst ernennt China-Unterhändler zum außenpolitischen Berater

Papst Franziskus hat einen Priester, der an den Verhandlungen mit China beteiligt war, zum außenpolitischen Berater im Staatssekretariat ernannt. Wie der Vatikan am Dienstag mitteilte, wird der 72-jährige Italiener Gianfranco Rota Graziosi Konsultor der Abteilung für die Beziehungen zu den Staaten.

Graziosi ist Priester der norditalienischen Diözese Bergamo und arbeitet schon lange an der Kurie. Beim Rückflug von seiner Baltikum-Reise am 25. September dankte Papst Franziskus Rota Graziosi ausdrücklich für sein Engagement in der China-Frage. Er bezeichnete ihn als „demütigen Kurienmitarbeiter von 72 Jahren, der eigentlich Pfarrer werden wollte, aber in der Kurie verblieben ist, um bei diesem Prozess mitzuhelfen“.

Ende September hatte der Heilige Stuhl ein vorläufiges Abkommen mit China unterzeichnet, das die künftige Ernennung von Bischöfen in der Volksrepublik regelt. Demnach werden mögliche Kandidaten für das Bischofsamt in der Kirche und den Behörden vor Ort gesucht und ausgewählt, die endgültige Ernennung erfolgt durch den Papst.

(kna - mg)

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09. Oktober 2018, 14:23